Heiterkeit und Freude

im Facebook lese ich unter IG Kabarett täglich Botschaften von Kabarettisten, die alle zum Thema haben, wie wichtig Humor und Lachen sind, wie wichtig das Kabarett ist, und dass es in dieser Krisenzeit eine Unterstützung braucht. Es sind wunderbare Formulierungen dabei, viele davon auch gleich zum Lachen. Günther Lainer schreibt so: „Was wäre ein Österreich ohne Kabarettisten, ohne Kabarettveranstalter und –häuser, ohne Humor, ohne Satire, ohne Kabarett, ohne Komiker, ohne Komödie, ohne Witz, ohne Pointen, ohne kritische ironische Betrachtung der Politik. Ohne uns! Was wäre Österr-reich? Das wäre Öster-arm!“

Heiterkeit und Freude sind wichtig, sonst sind wir arm dran. Wir haben öfters kompetenten Leuten die Frage gestellt, woran man den Hl. Geist erkennt. Es kann ja schließlich auch der eigene Vogel sein, der zu einem spricht. Und da kam immer wieder die Antwort: Wo der Hl. Geist am Wirken ist, gibt es Heiterkeit und Freude, eine frohe Stimmung, die aufbaut. Ein von mir hochgeschätzter Pater hat geschrieben: „Wenn der Hl. Geist in dir ist, dann nimmst du sich selbst nicht mehr so wichtig. Dann ist da so ein eigentümliches Lebensgefühl. Einerseits ein Gefühl von grenzenlosem Schwach-Sein. Andererseits ein Gefühl von Kraft, die von Gott kommt, ein Gefühl von Heiterkeit und Freude, ein kräftiger Impuls für die nächste Aufgabe: Geh’s an!“

Ein entscheidender Satz ist für mich: Nimm dich selbst nicht so wichtig! Wenn ich das beherzige (was natürlich nicht immer gelingt), dann kann ich auch mit Einschränkungen leben, dann muss ich mich nicht über alles und jeden aufregen, dann kann ich Misserfolge besser wegstecken, muss mich nicht ungerecht behandelt fühlen.

Wenn ich es hinkriege, mich nicht so wichtig zu nehmen, dann bin ich über-reich, weil Gottes Liebe in mir wirken kann: Ein echter Beitrag zu gegenseitigem Verstehen, ein echter Beitrag für den Frieden.

Freudenmeister statt Oberraunzer ist die Devise!

Ein Gedanke zu „Heiterkeit und Freude“

Schreibe einen Kommentar